Über uns

Das Entwicklungspolitische Forum gestaltet Dialogprozesse und Veranstaltungen zu Zukunftsfragen der Entwicklungspolitik, insbesondere zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Seit 40 Jahren sind wir im Auftrag der Bundesregierung für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) tätig. Wir sind eine Einheit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Bereich Sektor- und Globalvorhaben (GloBe). Als Bundesunternehmen unterstützt die GIZ die Bundesregierung dabei, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Kompetent.

Wir gestalten Multi-Stakeholder-Dialoge zu Themen der nachhaltigen Entwicklung. Dafür bringen wir nationale und internationale Entscheidungsträger und Experten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen. Unsere Dialogprozesse und Veranstaltungen fördern den fachlichen und persönlichen Austausch zwischen Akteuren auf nationaler und internationaler Ebene. Damit leisten wir einen Beitrag zum Aufbau globaler Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung.

Erfahren.

Wir beraten, konzipieren und setzen um.
Wir schaffen einzigartige Dialogveranstaltungen: Aus einer Hand, mit den passenden Methoden und politischem Gespür. Wir nutzen unsere langjährige Erfahrung, unsere exzellenten Netzwerke und unsere internationale Reputation und schaffen Raum für konstruktiven Dialog. Im Rahmen von Dialogprozessen sind Online-gestützte Beteiligungsformate wichtige ergänzende Elemente.

Innovativ.

Die Veranstaltungen des Entwicklungspolitischen Forums richten sich an ein Fachpublikum oder an die entwicklungspolitische Fachöffentlichkeit. Um den Dialog für alle möglichst nutzbringend zu gestalten, verwenden wir eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungsformate und -methoden. Die Herausforderung besteht darin, sie jeweils so einzusetzen, dass sie dem Ziel der Veranstaltung dienen.

Eine Veranstaltung, die einen Mehrwert für einen nationalen oder internationalen Prozess generiert, ist die Summe mehrerer Faktoren: Sie ist das Resultat aus einem angemessenen Format und Teilnehmerkreis, einem passenden Veranstaltungsort und nicht zuletzt einem gut durchdachten Rahmenprogramm.  

Dialogprozesse und Veranstaltungen

Die Veranstaltungen des Entwicklungspolitischen Forums sind grundsätzlich als Dialogprozesse konzipiert. Zu einzelnen Schwerpunktthemen führen wir über einen längeren Zeitraum mehrere Veranstaltungen durch – mit verschiedenen Formaten, Methoden und Zielgruppen. Diese werden bei Bedarf ergänzt durch Online-Foren und virtuelle Konsultationsprozesse, die wir einrichten und betreuen, um die Veranstaltungen vor- und nachzubereiten.

Die unterschiedlichen Formate, Methoden und Adressatenkreise dienen immer dazu, den veranstaltungsübergreifenden Dialog zu stärken und orientieren sich an den jeweiligen Zielen, die wir gemeinsam mit dem Auftraggeber erarbeiten.

Zur Geschichte des Entwicklungspolitischen Forums

Das Entwicklungspolitische Forum (EF) wurde 1978 vom Auswärtigen Amt (AA) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als eine Plattform für den entwicklungspolitischen Dialog bei der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE), mit dem Sitz in der historischen Villa Borsig in Berlin, gegründet.

Die Förderung des entwicklungspolitischen Dialogs hatte für die Bundesregierung - angesichts der zunehmenden globalen Herausforderungen - besondere Priorität. Mit dem EF wurde eine Dialog-Plattform außerhalb von Regierungsverhandlungen und offiziellen Konferenzen geschaffen, um entwicklungspolitische Fragen in einer vertrauensvollen und offenen Atmosphäre zu diskutieren.

Das Spektrum der Themen, zu denen das EF im Auftrag des BMZ Veranstaltungen konzipierte und durchführte, war von Anfang an breit. Unter anderem standen die Vertiefung der Nord-Süd- und der Süd-Süd-Zusammenarbeit auf der Tagesordnung ebenso wie die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums oder von gewalttätigen Auseinandersetzungen in den Partnerländern. In den frühen achtziger Jahren kamen Kultur- und Medienpolitik der Entwicklungsländer als Themen hinzu.

Viele der Veranstaltungen fanden im Vorfeld oder zur Nachbereitung von internationalen Konferenzen statt. Regelmäßig wurden – und werden seither – Vertreter der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen eingeladen.

Im Jahr 2002 ging das EF in die aus der Fusion von DSE und Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) entstandene InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) über, seit 2011 ist das EF eine Einheit der GIZ.