inspire.connect.develop.

14. bis 18. März 2016 | Community Space auf der CeBIT | BMZ Hannover, Deutschland

Vom 14. bis zum 18. März war das BMZ mit einem Community Space auf der CeBIT in Hannover zu Gast – gemeinsam mit 20 Gründerinnen und Gründern aus Afrika, Asien und Europa, die sich am Stand des Ministeriums präsentierten, vernetzten und zusammen Ideen rund um digitale Themen entwickelten.

„inspire.connect.develop.“ – unter diesem Motto stand der BMZ Community Space auf der CeBIT. Das Ministerium und die eingeladenen Start-Ups ließen sich fünf Tage lang voneinander inspirieren und schlossen neue Partnerschaften. Es wurden innovative Ideen und Ansätze entwickelt, wie man konkrete Probleme in den Partnerländern, aber auch in Deutschland lösen kann.

Die CeBIT ist die weltgrößte Messe rund um digitale Themen – dort stellen große Telekommunikationsfirmen, Hard- und Softwarehersteller aus, es finden sich Tüftler/innen und Entwickler/innen, vernetzte Autos, intelligente Häuser, 3D-Drucker. Seit einigen Jahren wird auf der CeBIT zunehmend die Start-Up-Branche berücksichtigt – 2016 zum zweiten Mal mit einer eigenen Halle, der „Scale 11“.

Hier präsentierte sich das Ministerium mit dem BMZ Community Space. Auf etwa 400 Quadratmetern stellten außerdem rund 20 Start-Ups aus Afrika, Asien und Europa.

„inspire.connect.develop.“ war nicht nur Motto, sondern auch Konzept des BMZ für den CeBIT-Auftritt. Im inspire-Bereich konnten sich Start-Ups und Gäste bei Präsentationen und Gesprächsrunden inspirieren lassen, im Connect-Bereich fanden „speed-dating“ und Netzwerktreffen statt und im develop-Bereich wurde in Workshops und „Labs“ an neuen Ansätzen, Lösungen und Ideen für bestehende Probleme gearbeitet.

Jeder der fünf Messetage war einem eigenen Thema gewidmet: eHealth, Open Manufacturing, Transport und Mobilität sowie Flucht und Migration.

Am Montag, 14. März, eröffnete der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und des BMZ, Günter Nooke, die Start-up-Halle „Scale 11“ und präsentierte die aktuellen Initiativen des BMZ zur Kooperation mit der digitalen Wirtschaft (siehe Flyer im unteren Seitenbereich). Im Anschluss eröffnete er den BMZ Community Space und sagte, dass hinter dem Motto „inspire. connect. develop.“ die Absicht deutlich gemacht werden solle, den Schritt von den Ideen hin zu praktischen Anwendungen zu vollziehen.

Thema des Tages war die digitale Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit – wie sich diese, im Zeichen technischer Innovationen und neuer Geschäftsmodelle, verändern müsse. So stellte einer der Workshops die Frage, wie Afrika und Deutschland gemeinsam eine nachhaltige Zukunft für Tech-Entrepreneur/innen schaffen und erhalten können.

Am Donnerstag besuchte zunächst der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn die CeBIT und eröffnete den 4. Tag des BMZ Community Space. Silberhorn sagte, die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) seien ein wichtiger Faktor für die globale Entwicklung, insbesondere für die Entwicklungsländer. Dort sei Vor-Ort-Wissen erforderlich, um für die Länder jeweils adäquate Lösungen zu finden. Die Expertise, die sich mittlerweile etwa in Afrika herausgebildet habe, sei zudem auch in den Industrieländern gefragt. Er hoffe, dass Unternehmen wie Bosch, Siemens oder Daimler auf die jungen Entwickler und Unternehmensgründer vom afrikanischen Kontinent aufmerksam werden, so Silberhorn.

Das BMZ habe die Bedeutung des digitalen Wandelsin den Entwicklungsländern längst erkannt, so Silberhorn weiter. Mit rund 260 Projekten mit digitalen Komponenten sei das BMZ weltweit der größte Geber in diesem Sektor.

Der Auftritt des BMZ auf der CeBIT wurde gemeinsam vom Sektorvorhaben „Digitale Welt“ und dem Entwicklungspolitische Forum der GIZ konzipiert, organisiert und durchgeführt.

Impressionen der Veranstaltung

und auf Twitter unter #connectBMZ und @BMZ_Bund.

Bild oben: Ahmed Rashad Riad (ITU Telecom World) mit Dr. Jan Schwaab (GIZ, rechts im Bild) und Moderatorin Iza Höll. Foto: GIZ.

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